Institut für Soziologie
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Master

Zugangsvoraussetzungen | Bewerbung | Studieninhalt | Studienplan & Modulhandbuch | Prüfungs- und Studienordnung | Fachstudienberatung & Studiengangskoordination

Institut__41_masterDas Institut für Soziologie bietet einen forschungsorientierten 4-semestrigen Masterstudiengang an. Vor der Immatrikulation müssen alle Bewerber/innen ein Eignungsverfahren durchlaufen. Ein Studienbeginn ist nur zum jeweiligen Wintersemester möglich.

Der Masterstudiengang Soziologie hat einen Umfang von 120 ECTS Punkten.

Informationen zum Master Soziologie finden Sie auch auf dem Studieninformationsportal der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

 

Am Montag, 11.10.2021 um 14.00 Uhr findet eine Online Einführungsveranstaltung für den Masterstudiengang Soziologie statt. Informationen und Zugangsdaten finden Sie hier in LSF. Die Folien zur Veranstaltung werden am 11.10.2021 an dieser Stelle als PDF veröffentlicht

Einführungsveranstaltung Master Soziologie (11.10.2021)

Zugangsvoraussetzungen

Für die Zulassung zum Masterstudiengang Soziologie ist eine Hochschulzugangsberechtigung sowie ein abgeschlossenes erstes berufsqualifizierendes Hochschulstudium (mindestens ein Bachelorabschluss) nötig.

Beim Masterstudiengang Soziologie handelt es sich um einen konsekutiven Studiengang, dessen Lehrinhalte auf dem Wissen aufbauen, welches in einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudium (B.A.) in Soziologie erworben wurde.

Dennoch gilt ein „offener“ Zugang für Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen aller Disziplinen. Die individuelle Studierfähigkeit wird in einem Eignungsverfahren (Satzung zum Eignungsverfahren (PDF, 26 KByte)) vor der Zulassung geprüft. Der Zweck dieses Verfahrens besteht in der Feststellung, ob neben den mit dem Erwerb des ersten Abschlusses nachgewiesenen Kenntnissen die Eignung für die besonderen qualitativen Anforderungen im Masterstudiengang Soziologie vorhanden ist.

Informationsblatt zum Eignungsverfahren für den Masterstudiengang Soziologie (97 KB)

Informationsblatt zu den Anforderungen des Eignungsverfahrens (122 KB)

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Bewerbung

Die Bewerbung für den MA-Eignungstest erfolgt über ein Online-Portal (Bewerbungsbeginn für das WS 2021/22: 06.04.2021). Die Bewerbung ist dort für das jeweils kommende Wintersemester bis 15. Juli einzureichen (Ausschlussfrist). Bitte halten Sie folgende Unterlagen bereit:

  • Ein tabellarischer Lebenslauf mit der Angabe von Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
  • Ihr Abschlusszeugnisses aus dem Erststudium oder, falls das erste berufsqualifizierende Hochschulstudium noch nicht abgeschlossen ist, ein Transcript of Records nach dem Leistungsstand des mind. fünften Fachsemesters (höhere FS-Anzahl ist kein Problem), aus dem hervorgeht, dass die Qualifikation für einen Masterstudiengang demnächst erreicht wird.
Hinweise zum Eignungsverfahren für das WS 2021/22

Der Eignungstest für den Masterstudiengang Soziologie (WS 2021/22) wird in diesem Jahr coronabedingt am 04.08.2021 als Onlinetest stattfinden.

Alle Bewerber*innen werden über den Ablauf des Verfahrens rechtzeitig informiert und haben Gelegenheit, sich mit dem Onlinesystem zu einem festgelegten Zeitpunkt (letze Juliwoche) vertraut zu machen.

Bitte prüfen Sie nach Ihrer Bewerbung unbedingt regelmäßig Ihre in der Bewerbung angegebene E-Mail-Adresse! Hierüber erhalten alle Bewerber*innen, die sich fristgerecht und vollständig für den Eignungstest beworben haben, Informationen.

(Stand: 07.06.2021)

Hinweise zur Bewerbung

  • Bewerbungen per E-Mail sind nicht möglich.
  • Es kann keine Bestätigung über den Eingang der Bewerbung gegeben werden (weder per Telefon noch per E-Mail). Sie erhalten eine Bestätigungsmail nach Ausfüllen der Online-Bewerbung, bitte bewahren Sie diese als Bestätigung auf.
  • Alle Bewerberinnen und Bewerber mit fristgerechter und vollständiger Bewerbung erhalten per Mail eine Einladung zur Eignungsprüfung.
  • Der Eignungstest findet einmal im Jahr Ende Juli/Anfang August statt. Das konkrete Datum erhalten Sie mit der Einladung zum Eignungstest.
  • Das Ergebnis zum Eignungsverfahren wird Ihnen innerhalb von zwei Wochen nach dem Eignungstest mitgeteilt.

Wichtige Hinweise für ausländische Studienbewerber/innen

  • Beachten Sie bitte zusätzlich, dass Sie zum schriftlichen Eignungstest persönlich erscheinen müssen. Bitte planen Sie dies für eventuell benötigte Visumsanträge ein.
  • Die Lehrveranstaltungen werden vorwiegend in deutscher Sprache abgehalten. Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind somit zwingend notwendig. Der Eignungstest findet ebenfalls auf deutsch statt.

Ersatztermin

  • Bewerberinnen und Bewerber, die in begründeten Ausnahmefällen (z.B. Krankheit) am Termin zum Eignungsverfahren nicht teilnehmen können/konnten, können unter Vorlage eines entsprechenden Attests bzw. Nachweises, der die Nichtteilnahme am festgesetzten Termin bestätigt, einen Antrag auf einen Ersatztermin (Termin wird vom Institut für Soziologie festgelegt - es gibt nur einen Ersatztermin) stellen.
  • Bei Bewilligung eines Ersatztermins erfolgt eine seperate Einladung.
  • Wenn Sie bereits zum Bewerbungszeitpunkt wissen, dass Sie nicht am Eignungstest teilnehmen können, geben Sie dies bitte in Ihrer Bewerbung an und laden Sie die geforderten Dokumente hoch.
  • Tritt der Verhinderungsgrund erst nach dem Abschicken Ihrer Bewerbung bzw. kurzfristig ein, ist der Antrag bis spätestens zum festgesetzten Termin der Eignungsfeststellungsprüfung erfolgen und ist als PDF-Datei zu richten an: studiengangskoordination@soziologie.uni-muenchen.de.

Der Antrag muss enthalten:

  • Eine angemessene Begründung für die Nicht-Teilnahme (Nachweis des Fernbleibens durch z.B. Kopie einer Buchungsbestätigung, bei Krankheit ist ein Attest vorzulegen).
  • Ihre Kontaktadresse (E-Mail, Postadresse), über die wir Sie im Laufe des Verfahrens erreichen können.

Hinweise zur Einschreibung (Immatrikulation)

Bitte beachten Sie, dass die Einschreibung in den Studiengang Soziologie zentral über die Studentenkanzlei erfolgt (für internationale Studierende über das International Office). Alle Informationen zur Immatrikulation an der LMU und in den Studiengang Soziologie finden Sie auf der Zentralseite der LMU:

Immatrikulationstermine LMU

Immatrikulationsinformationen LMU

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Studieninhalt

Der Masterstudiengang Soziologie ist stark forschungsorientiert ausgerichtet. Die am Institut vertretene soziologische Forschung wird in einem klar strukturierten und integrativen Studienprogramm abgebildet, das verschiedene Schwerpunktsetzungen ermöglicht.

In den Pflichtmodulen „Soziologische Theorie“ sowie „Soziale Ungleichheit“ werden Grundlagen gelegt und allgemeines Wissen aus dem Bachelorstudiengang vertieft.

Im gesamten Studienverlauf müssen ein großer Schwerpunkt und zwei kleine Schwerpunkte gewählt werden. Die Wahl für die Schwerpunkte erfolgt im 1. FS. und ist bindend (d.h. ein Schwerpunktwechsel ist nicht möglich). Daher wird dringend empfohlen, sich vor dem Studienbeginn mit den jeweiligen Schwerpunkten vertraut zu machen.

Folgende Schwerpunkte (1 aus 3) können als großer Schwerpunkt gewählt werden:

Gesellschaftstheorie &
Zeitdiagnose
Kultur, Geschlecht,
Differenz
Quantitative
Ungleichheitsforschung
Lehrbereiche:
Lessenich, Nassehi
Lehrbereiche:
Nassehi, Villa
Lehrbereiche:
Auspurg, Brüderl
  • Vermittelt Kenntnisse über gesellschaftliche Strukturen und Prozesse sowie gesellschaftliche Selbstbeschreibungen.
  • Hinterfragt kritisch das hegemoniale Bild der „Gesellschaft“.
  • Fragt nach der zeitdiagnostischen Potenz der Soziologie.
  • Absolvent*innen sollen mit der Fähigkeit ausgestattet werden, gesellschaftliche Phänomene, Konflikte und Kritik mit gesellschaftstheoretischen Mitteln beobachten zu können – und dies theoretisch informiert und methodisch kontrolliert.
  • Befasst sich aus kultur- und wissenssoziologischer Sicht mit Fragen der sozialen Genese und dem Wandel von sozialen Differenzen (wie Geschlecht z.B.), deren Bedeutungen und deren Verschränkung mit sozialen Phänomenen z.B. Politik, Kultur, Praxis, Ungleichheit, Macht usw.
  • Schließt an neuere theoretische und empirische Forschungsfelder zum Wandel von und Konflikten um Kategorisierungen an.
  • Absolvent*innen bekommen einen theoretisch informierten und methodisch kontrollierten soziologischen Blick auf die Dynamik soziokultureller Formen vermittelt.
  • Verbindet analytische Soziologie mit quantitativen Methoden.
  • Fokus auf „soziale Ungleichheit“.
  • Beispiele: Arbeitsmarkt- und Geschlechterungleichheiten, Ungleichheiten in Familien, Forschung mit Surveys und Experimenten.

 

Weitere Infos finden Sie in unserem Flyer.

Beispielstudienplan
für den Schwerpunkt "Gesellschaftstheorie & Zeitdiagnose"
Beispielstudienplan
für den Schwerpunkt "Kultur, Geschlecht, Differenz"
Beispielstudienplan
für den Schwerpunkt "Quantitative Ungleichheitsforschung"

Weiterführendes Material:
Vorlesung "Analytische Soziologie" (WS 2018/19) (Folienskript)

In den großen Schwerpunkten wechseln sich jeweils theoretische und praktisch ausgerichtete Module (wie etwa Forschungsprojektseminare) ab, um den Studierenden Forschungskompetenzen u.a. durch die Mitarbeit an aktuellen Forschungsprojekten zu vermitteln.

Folgende kleine Schwerpunkte (2 aus 3) können gewählt werden:

Qualitative Methoden Quantitative Methoden Integration
Lehrbereich: von Unger Lehrbereiche: Auspurg,
Brüderl
Alle Lehrbereiche
  • Vermittelt fortgeschrittene Kenntnisse und Kompetenzen der qualitativen Sozialforschung.
  • Nach einem Lektürekurs zu methodologischen und epistemologischen Grundlagen (1.FS) werden ausgewählte qualitative Methoden der Datenerhebung und –Auswertung im Rahmen von Lehrforschungsprojekten praktisch vermittelt (2.+3. FS).
  • Studierende lernen den Forschungsprozess (in Gruppenarbeit) kennen von der Entwicklung einer Forschungsfrage bis hin zur Erstellung eines Forschungsberichts, indem auch Limitationen diskutiert werden.
  • Bietet eine systematische Einführung auf gehobenem Niveau in die wichtigsten Methoden der quantitativen Sozialforschung.
  • Es werden fortgeschrittene Verfahren der Regressionsanalyse und Kausalanalyse (z.B. Drittvariablenkontrollen, Matching-Verfahren) vermittelt und mit der Statistiksoftware Stata eingeübt.
  • Insbesondere in Kombination mit dem großen Schwerpunkt „Quantitative Ungleichheitsforschung“ wird damit eine umfassende Qualifikation in der angewandten Beschreibung und Erklärung von Ungleichheitsmustern mit quantitativen Daten geboten.
  • Sie belegen ausgesuchte Veranstaltungen aus den zwei anderen großen Schwerpunkten – also den Schwerpunkten, die Sie nicht als Ihren großen Schwerpunkt gewählt haben.
  • Sie haben damit vergleichsweise große Wahlfreiheit, aber auch einen weniger systematisch aufgebauten kleinen Schwerpunkt.
  • Sie setzen also mehr auf ein breites theoretisches und inhaltliches Wissen, als auf die Vertiefung einer Methodologie.

Empfohlene Literatur:

  • Helfferich, Cornelia (2011): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 4. Auflage, Wiesbaden: Springer VS.
  • Rosenthal, Gabriele (2014): Interpretative Sozialforschung. Eine Einführung, 4. Auflage. Weinheim: Juventa.
  • Weitere Literaturhinweise finden Sie in der Leseliste der Sektion Methoden der qualitativen Sozialforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Weiterführendes Material:

Die Unterlagen für die "Querschnittsdatenanalyse" (WS 2018/19) finden Sie hier:

Nähere Details zu den wählbaren Veranstaltungen:

Mit großem Schwerpunkt "Gesellschaftstheorie und Zeitdiagnose":

  • 1. FS: WP 11, WP 12
  • 2. FS: WP 23, WP 24, WP 25
  • 3. FS: WP 41, WP 42, WP 43
Mit großem Schwerpunkt "Kultur, Geschlecht, Differenz":
  • 1. FS: WP 9, WP 10, WP 12
  • 2. FS: WP 21, WP 22, WP 25
  • 3. FS: WP 39, WP 40, WP 43
Mit großem Schwerpunkt "Quantitative Ungleichheitsforschung":
  • 1. FS: WP 9, WP 10, WP 11
  • 2. FS: WP 21, WP 22, WP 23, WP 24
  • 3. FS: WP 39, WP 40, WP 41, WP 42

Für ein konsekutives Soziologiestudium in München oder auch für einen an den Schwerpunkt-Themen orientierten Studienortwechsel stellt der Masterstudiengang Soziologie an der LMU damit ein attraktives Angebot dar, das den Weg in unterschiedlichste Tätigkeitsfelder eröffnet.

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Studienplan & Modulhandbuch

Der Studienplan gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Module und Wahlmöglichkeiten im Master-Studiengang Soziologie. Im Modulhandbuch können Sie detailliertere Infos zu den Inhalten und Anforderungen der Module nachlesen.

Studienplan Master Soziologie

Modulhandbuch Master Soziologie

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Prüfungs- und Studienordnung

Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Soziologie (120 ECTS).

PStO (2018) Master Soziologie

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Fachstudienberatung & Studiengangskoordination

Bei Fragen zu Studieninhalten, Studienaufbau und konkreter Studienorganisation sowie zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen, wenden Sie sich bitte an die Fachstudienberatung. Bei Fragen zur Hochschulzugangsberechtigung wenden Sie sich bitte an die Zentrale Studienberatung.

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Qualitätssicherung

Akkreditierungsurkunde Masterstudiengang Soziologie