Institut für Soziologie
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Munich Graduate School of Sociology (MuGSS)

Zielsetzung | Mitgliedschaft | Begleitende Zusatzleistungen | Studientag und Vollversammlung  | Gremien | Verzahnung von Studium, Promotion und PostDoc-Phase

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Mit dem Start seiner neuen Bachelor- und Master­stu­diengänge im Fach Soziologie zum Winter­semester 2018/19 verbindet das Department Institut für Soziologie an der LMU die Einrichtung einer eigenen Graduier­ten­schu­le, der Munich Graduate School of Sociology (MuGSS).

Damit besteht am Institut für Soziologie ein integrier­tes und konsekutives Qualifikationsangebot für aka­de­misch orientierte Studierende bzw. Absolventen und Absolven­tinnen der Soziologie. Die MuGSS bietet jedoch kein eigenes Stipendienprogramm an.

Zielsetzung

Die Graduiertenschule richtet sich an alle Promovierenden, die am Institut für Soziologie betreut werden. Mit einem strukturierten, auf ihre individuellen Bedarfe abgestimmten Promotions-programm sollen die Doktorandinnen und Doktoranden in ihrer Forschungsarbeit und beim Erwerb weiterer wissenschaftlicher Qualifikationen unterstützt werden. Zudem dient die MuGSS zur Förderung der Vernetzung der Promovierenden untereinander wie auch mit Wissenschaftler/innen anderer Qualifikationsstufen.nach oben

Mitgliedschaft

Mitglied der MuGSS sind alle internen und externen Promovierenden (Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen auf Haushaltsstellen bzw. in Drittmittelprojekten, Promotionsstipendiat/innen, nebenberuflich Promovierende u.ä.), die von promotionsberechtigten Mitgliedern des Instituts für Soziologie betreut werden.

Alle Mitglieder der MuGSS werden nach der Promotionsordnung der Fakultät 15 vom 18.3.2016 promoviert (Abschluss mit dem Grad des/der Dr./in rer. soc.). Die Promotionsordnung regelt die Zulassung als Doktorand/in, mit der auch die Aufnahme in die MuGSS erfolgt:

  • MA-Abschlussnote mindestens 2,50
  • Kandidatinnen und Kandidaten suchen sich zwei promotionsberechtigte Betreuer/innen (mindestens eine/r davon ein/e Professor/in des Instituts für Soziologie). Dazu legen sie ein aussagekräftiges Exposé ihres Forschungsvorhabens vor.
  • Zeitnah wird dann eine Betreuungsvereinbarung zwischen Betreuer/innen und Doktorand/innen abgeschlossen, in der u.a. festgehalten ist, dass der/die Doktorand/in Mitglied der MuGSS wird und in diesem Rahmen die je individuell festzulegenden Studienleistungen erbringen wird.
  • Anschließend ist ein Antrag auf Aufnahme an den Promotionsausschuss zu stellen. Mit der Annahme des Antrags erfolgt eine Eintragung in das Doktorand/innen-Verzeichnis der Fakultät und die Aufnahme in die MuGSS.

Die zum Zeitpunkt der Gründung bereits am Institut für Soziologie Promovierenden werden auf Vorschlag ihrer Betreuer/innen ohne weiteres Zulassungsverfahren in die MuGSS aufgenommen.

Promotionsordnung der Fakultät 15 (PDF 111 Kbyte)

Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften LMU (PAGS)

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Promotionsbegleitende Zusatzleistungen

Im Rahmen der MuGSS sind promotionsbegleitende Zusatzleistungen zu erbringen. Die abzuschließende Betreuungsvereinbarung enthält entsprechende Angaben zu den erwarteten, an die jeweiligen Bedarfe des/der Promovierenden bzw. des geplanten Dissertationsvorhabens angepassten Leistungen. Zu diesen können neben dem Besuch von einschlägigen Lehrangeboten des Instituts auch die Teilnahme an Promotions-Kolloquien, Summer Schools, Theorie- oder Methodenworkshops externer Einrichtungen, nationalen wie internationalen Tagungen und Konferenzen sowie Kurse zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen (wie sie z.B. vom Graduate Center der LMU angeboten werden) gehören. Eigene Lehre der Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen des Lehrangebots des Instituts für Soziologie kann ebenfalls als eine anrechnungsfähige Leistung gelten. Die der Betreuungsvereinbarung entsprechende Erbringung dieser Leistungen wird von dem/der Erstbetreuenden im Rahmen der regelmäßigen Betreuungsgespräche festgestellt.

Graduate Center der LMU

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Studientag und Vollversammlung

Einmal jährlich findet am Institut für Soziologie ein Studientag für Promovierende statt, zu dem jeweils auch eine Vollversammlung der MuGSS einberufen wird. Der Studientag soll durch einen externen wissenschaftlichen Vortrag gerahmt werden und zudem Raum geben für selbstorganisierte Veranstaltungsformate der Promovierenden, z.B. auch zu Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und der Forschungsethik.nach oben

Gremien

Die MuGSS wird für jeweils zwei Jahre von einem Mitglied des Institutskollegiums als Sprecher/in geschäftsführend geleitet. Der/die Sprecher/in beruft einmal im Semester den Leitungskreis der MuGSS zu einer Sitzung ein. Diesem gehören ein/e weitere/r Professor/in des Instituts, ein promoviertes und ein nicht promoviertes Mitglied des Mittelbaus sowie ein nicht am Institut beschäftigtes Mitglied der MuGSS an.nach oben

Verzahnung von Studium, Promotion und PostDoc-Phase

Die Organisationsstruktur und die Angebote der MuGSS sind verzahnt mit dem forschungsorientierten Masterstudiengang am Institut für Soziologie sowie mit dem Mentoringprogramm der Fakultät 15.

Masterstudiengang Soziologie

Im ersten Fachsemester des Masterstudiengangs ist aus drei verschiedenen Angeboten ein Wahlpflichtbereich für den weiteren Studienverlauf zu wählen: (1) „Gesellschaftstheorie und Zeitdiagnose“, (2) „Kultur, Geschlecht, Differenz“ oder (3) „Quantitative Ungleichheitsforschung“. In diesen Schwerpunkten wechseln sich jeweils theoretische und praktisch ausgerichtete Module (wie etwa Projektseminare) ab, um den Studierenden Forschungskompetenzen u.a. durch die Mitarbeit an laufenden Drittmittelprojekten zu vermitteln. Zudem gibt es die Möglichkeit, Kenntnisse in den qualitativen und/oder quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung zu vertiefen. Die gemeinsam besuchten, vertiefenden Grundlagenveranstaltungen und die Belegpflicht auch von Modulen aus den anderen Schwerpunkten ermöglichen eine inhaltliche Spezialisierung, die mit der Offenheit für allgemeinsoziologische Fragestellungen und Wissensbestände verbunden ist.

Ment15 - Mentoring-Programm für Doktorandinnen und Studentinnen an der Fakultät 15

Das Programm bietet Masterstudentinnen und Doktorandinnen der Sozialwissenschaftlichen Fakultät die Möglichkeit, gemeinsam mit einer Mentorin bzw. einem Mentor individuelle Antworten auf karrierebezogene Fragen zu finden. Als Mentorierende stehen promovierte und habilitierte Mitarbeiter/innen der Fakultät zur Verfügung. Die Mentoringbeziehung ist als Tandem angelegt: In persönlichen Gesprächen können die Mentees einschlägige Themen mit ihren Mentorinnen und Mentoren besprechen und von deren Erfahrungsschatz profitieren. Zudem kommen die Mentees zu regelmäßigen Vernetzungstreffen zusammen, um sich über ihre Erfahrungen vor und während der Promotion auszutauschen und wechselseitig zu unterstützen. Die Laufzeit des Programms ist jeweils auf ein Jahr angelegt

Ment15 - Mentoring-Programm für Doktorandinnen und Studentinnen an der Fakultät 15

LMU Mentoring an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät

Ziel des Programms ist die Förderung von Nachwuchswissenschaftler/innen mit dem langfristigen Karriereziel Professur, die ein hohes Potenzial für wissenschaftliche Exzellenz aufweisen, aber aufgrund struktureller Benachteiligungen (z. B. im Zusammenhang mit Geschlecht, chronischer Erkrankung/Behinderung, Familien- und Pflegeverantwortung, Migrationshintergrund, bildungsfernem Familienhintergrund, Sprache, Beschäftigungsverhältnissen oder einem Fachwechsel) einer Förderung bedürfen. Diese währt jeweils ein Jahr und umfasst u. a. Gespräche mit dem/der Mentor/in, Workshops und Trainings sowie ein Budget für Reise-, Sach- und Hilfskraftmittel in Höhe von ca. 2.500 €. Über das Graduate Center der LMU können junge Post-Docs zudem z.B. Workshops zur Promovierendenbetreuung besuchen.

Habilitationsordnung der Fakultät 15 (PDF 80 Kbyte)

LMU Mentoring an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät

Finanzierung und Förderung der Promotion

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