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Studienbeiträge

Die an der Universität eingegangenen Studienbeiträge werden aufgeteilt für die Bereiche der Verwaltung, für zentrale Maßnahmen und für Maßnahmen innerhalb der Fakultäten (siehe § 7, Abs. 2 und 3 der Satzung über die Erhebung von Studienbeiträgen 2006). Über die Verwendung der Mittel, die dem Institut für Soziologie (IfS) aus dem Anteil der Fakultät 15 zufließen, wird in enger Zusammenarbeit mit den Studierendenvertretern/innen entschieden. So wird die Bedarfsermittlung, über die in der Fakultätskommission beraten und abgestimmt wird (siehe § 7, Abs. 5, ebd.), zusammen mit dem Institut und den Studierendenvertretern/innen erarbeitet. Dabei werden sowohl Vorschläge von Seiten des Instituts als auch von Seiten der Studierenden eingebracht. Wichtig ist dem IfS und den Studierenden, dass die Mittel für die „Verbesserung der Studienbedingungen“ (§ 7, Abs. 1, ebd.) als zusätzliche Mittel betrachtet werden und für ein Angebot sorgen, das über das grundständige Angebot der Lehre hinausgeht.

Derzeit werden circa zwei Drittel der Mittel für zusätzliche Personalkosten ausgegeben. Jeder Lehrbereich kann dabei auf Mittel für eine halbe Stelle zurückgreifen. Die Verträge der Mitarbeiter/innen beinhalten ein hohes Lehrdeputat, so dass zusätzliche Kurse bereitgestellt werden können, wie z.B. Forschungspraktika, die den Berufseinstieg vorbereiten. Darüber hinaus fließen Mittel in die Verbesserung der technischen Ausstattung der Seminarräume oder werden für technische Geräte und Software zur Unterstützung der Lehre ausgegeben. Hierbei wird darauf geachtet, dass den Studierenden alle technischen Möglichkeiten eröffnet werden, um die Inhalte der Lehre direkt und praktisch umzusetzen, z.B. mit Hilfe von Aufnahmegeräten und Software-Lizenzen. Dazu zählen auch CATI-Arbeitsplätze, die derzeit eingerichtet werden, und ein Experimentallabor. Darüber hinaus wurde der Aufenthaltsraum neu möbliert und mit W-LAN-Anschluss ausgestattet, so dass er als Arbeitsraum für Studierende genutzt werden kann. Weitere Ausgaben werden für Tutorien, für Exkursionen, für Gastvorträge, für Weiterbildung des Personals oder zusätzliche Literatur getätigt. Eine Besonderheit bei der Verwendung der Beiträge stellt ein Coaching-Programm für Diplom-Studierende dar und ein speziell für Soziolog(inn)en konzipierter Englisch-Kurs, der im SS 2009 erstmals abgehalten wird.

Ein dringendes Anliegen ist dem IfS und den Studierenden die Verbesserung der Bibliothekssituation. Dies soll dadurch erreicht werden, dass die soziologischen Buchbestände in die Bibliothek für Psychologie und Pädagogik als eigener Bereich integriert werden. Das Konzept sieht vor, zusätzliche Arbeitsplätze und verbesserte Bedingungen in der Leopoldstraße 13 zu schaffen, damit beide Studierendenschaften von dem Vorhaben profitieren. Bis auf weiteres ist die Umsetzung des Vorhabens für das Jahr 2009 geplant. Ohne die Mittel aus Studienbeiträgen hätte sich das Vorhaben um mehrere Jahre verzögert.

Prof. Norman Braun, Ph.D.

Institutsvorstand

Regina Heindl

Leitung der Geschäftsstelle

Satzung über die Erhebung der Studienbeiträge an der LMU München vom 09.08.2006

Informationen der LMU zum Thema Studienbeiträge

 

 

 

 

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